Search
Kakis und Persemon nachreifen lassen
[shariff]
Klicke, um diesen Beitrag zu bewerten!
[Gesamt: 0 Durchschnitt: 0]

Kakis & Persimons richtig nachreifen lassen – erkennen, haltbar machen & trocknen

Kakis und Persimons sind wahre Sonnengeschenke des Herbstes und Winters: leuchtend orange, süß, weich und voller Vitalstoffe. Doch viele kennen das Problem: unreif sind sie hart, pelzig und unangenehm im Mund. In diesem Beitrag erfährst du, wie du Kakis und Persimons sicher nachreifen lässt, wann sie wirklich reif sind und wie du sie durch Trocknen haltbar machen kannst.

Der Unterschied zwischen Kaki und Persimon

Obwohl sie oft gleich aussehen, gibt es einen entscheidenden Unterschied:

  • Kaki
    Muss sehr weich sein, bevor sie genießbar ist. Unreife Kakis enthalten viele Gerbstoffe (Tannine), die dieses pelzige Mundgefühl verursachen.

    • reif: süß, mild, honigartig

      • Kaki: sehr weich, fast geleeartig

      • Persimon: weich bis leicht nachgiebig (je nach Vorliebe)unreif: pelzig, zusammenziehend, bitter

        Persimon
        Eine Zuchtform der Kaki mit deutlich weniger Tanninen. Sie kann bereits fest gegessen werden, schmeckt aber auch weicher intensiver süß.
        Die folgenden Nachreifungs-Methoden eignen sich für beide, besonders aber für klassische Kakis.

        Wann ist eine Kaki oder Persimon wirklich reif?

        Reife erkennen – mit allen Sinnen

        Optisch:

        • satte orange bis rötliche Farbe

        • keine grünen Stellen mehr

        • bei Kakis oft leicht durchscheinend

        Haptisch:

        • Kaki: sehr weich, fast geleeartig

        • Persimon: weich bis leicht nachgiebig (je nach Vorliebe)

        Geschmack

        • reif: süß, mild, honigartig

        • unreif: pelzig, zusammenziehend, bitter


          Eine Kaki ist erst reif, wenn du denkst: „Die ist eigentlich schon zu weich.

          3. Kakis & Persimons nachreifen lassen – die besten Methoden

          1. Nachreifen bei Zimmertemperatur (klassisch)

          • Früchte einzeln oder in einer Schale lagern

          • Nicht im Kühlschrank!

          • Dauert: 3–10 Tage

          Tipp: Lege einen Apfel oder eine Banane dazu – sie geben Ethylen ab und beschleunigen die Reifung.


          2. Nachreifen durch Gefrieren – die effektivste Methode

          Diese Methode ist besonders hilfreich, wenn Kakis sehr hart sind oder schnell genießbar sein sollen.

          So geht’s:

          1. Ganze Kaki oder Persimon einfrieren (ungewaschen oder trocken)

          2. Mindestens 24 Stunden gefroren lassen

          3. Danach bei Zimmertemperatur auftauen

          Was passiert dabei?

          • Die Zellstruktur wird aufgebrochen

          • Die Tannine werden abgebaut

          • Die Frucht wird extrem weich und süß

          • Kakis erleben auch in ihren Wachstumsländern gelegentlich einen Frost und reifen so besser

          Ergebnis:
          Perfekt reife, cremige Kaki – ideal zum Löffeln, für Desserts oder Smoothies.


          Gefrorene Kakis lassen sich auch halbgefroren wie Sorbet essen. Du kannst eine gefrorene Kaki auch mit einer scharfen Reibe reiben und so dieses Eis-Dessert geniessen.


          4. Kakis haltbar machen – durch Trocknen

          Getrocknete Kakis sind eine alte traditionelle Delikatesse (z. B. in Japan als Hoshigaki bekannt).

          Welche Früchte eignen sich?

          • vollreife oder fast reife Kakis

          • möglichst süß

          • ohne Druckstellen oder Schimmel


          Methode 1: Lufttrocknen (traditionell)

          Du brauchst:

          • feste, reife Kakis

          • Faden oder Schnur

          • luftigen, warmen Ort

          Anleitung:

          1. Schälen

          2. Am Stiel mit Faden aufhängen

          3. 2–5 Wochen trocknen lassen

          4. Alle paar Tage sanft massieren

          ➡ Ergebnis: außen trocken, innen weich & karamellig


          Methode 2: Trocknen im Dörrautomaten oder Ofen

          So geht’s:

          1. Kakis in Scheiben schneiden

          2. Auf Dörrgitter oder Backpapier legen

          3. Bei 40–50 °C dörren (Ofen: Umluft, leicht geöffnet)

          4. 6–12 Stunden, je nach Dicke

          Geschmacklich erinnern getrocknete Kakis an:

          • Datteln

          • Feigen

          • Karamell


          5. Lagerung & Haltbarkeit

          • Frisch & reif: 1–3 Tage im Kühlschrank

          • Gefroren: bis zu 6 Monate

          • Getrocknet: mehrere Monate luftdicht & dunkel gelagert


          6. Verwendungsideen

          • pur gelöffelt

          • in Porridge oder Joghurt

          • als natürliche Süße in Desserts

          • getrocknet als Snack oder im Müsli

          • püriert als Basis für Rohkostkuchen


          Fazit

          Kakis und Persimons brauchen Geduld – oder den richtigen Trick.
          Gefrieren ist die schnellste und sicherste Methode, um unreife Früchte genießbar zu machen.
          Durch Trocknen werden sie zu einem lange haltbaren, natürlichen Süßsnack.

          Hast du Rezepte mit Kaki/Persimon? Dann teile sie gerne hier auf VegPot!

Weitere BEiträge

Kommentare

Kommentar verfassen